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Gemeindepreisplatteln und Dirndldrahn 2010
Überraschende Wachablöse beim Gruppen-Wettstreit
Aktiven des GTEV „Edelweiß“ Hammerau-Ainring unterbrachen „Schneebergler“- Siegesserie
Rund 100 bildsaubere Dirndln und schneidige Burschen, allesamt in fescher heimatlicher Tracht, bevölkerten den Gumpeisaal in Feldkirchen zum traditionellen Gemeindepreisplatteln und Dirndldrahn 2010. Turnusgemäß war mit der Ausrichtung der GTEV „Edelweiß“ Hammerau-Ainring dran. Vorstand Peter Edfelder, der gemeinsam mit seinem Co. Franz Hasenöhrl durch die Veranstaltung führte, sowie das bewährte Helferteam bei der Protokoll- und Ergebnislistenerstellung um Computerspezialisten Franz Butzhammer, hatten alles bestens im Griff.
Dennoch dauert eine solche Veranstaltung mit Beteiligung der in der Gemeinde Ainring drei ansässigen Trachtenvereine trotz flotter Abwicklung mit den jeweiligen Einzel- und Gruppenauftritten, den Wertungen aus Dirndldrahn und Plattler, entsprechend seine Zeit. Nach knapp fünf Stunden schließlich, in denen vor allem vom um den Tanzkreis postierte Preisrichtergremium bei der Punktevergabe höchste Konzentration gefordert war, konnte zur zweigeteilten Siegerehrung geschritten werden. Die zahlreichen jüngeren Jahrgänge waren bereits nach Beendigung ihres Programms zuerst dran und konnten sich vor dem dann anschließenden Einsatz der etwas älteren Trachtendirndl, Buam und Aktiven bereits nach Hause begeben.
Die eigentliche Überraschung bahnte sich ganz zum Schluss an, als zwei Feldkirchener Aktivengruppen gegen die Gastgeber antraten. Sieben Mal in Folge hatten die „Schneebergler“ aus Feldkirchen diese Wandertrophäe schon gewonnen. Doch diesmal wurde erstmals hauchdünn die Siegesserie von der „Edelweiß“ Hammerau-Ainring unterbrochen. Die achte Gravur auf diesem Zinnteller trägt nun erstmals deren Namen und natürlich wurde dies gleich anschließend mit einem Trinkspruch und Schnapserl jubelnd gefeiert.
Bei den Siegerehrungen in Zeitabständen sprach 1. Vorstand Peter Edfelder vom gastgebenden GTEV Hammerau-Ainring allen – ob Mitwirkenden oder den Helfern im Hintergrund - ein herzliches Vergelts Gott aus. So auch Musikant Hans Auer junior aus Hammerau, welcher mit dem „Häusei“, dem „Vöglfanger, dem „Birkenstoaner“, „Inzeller“, „Mooswinkler“ oder „Ruhpoldinger“ oft das Gleiche auf seiner Diatonischen spielen musste. Ein besonderes Lob galt den Preisrichtern Albert Helminger, Christian Greisberger, beide aus Lauter, Johann Hogger aus Teisendorf, Stefan Gallinger aus Ruhpolding, Hans Enzinger aus Neukirchen und Christian Hinterstoisser aus Piding. Sie alle hatten wahrlich keine leichte Aufgabe, denn bei dem insgesamt durchaus ansehnlichem Niveau waren die Abstände gering. Hie und da musste unter den Teilnehmern wegen identischer Leistungen mit der Konkurrenz „gerittert“ werden, bis dann die endgültige Platzierung feststand.
Neben den beiden Vorständen Peter Edfelder/Franz Hasenöhrl und Jugendleiterin Gisela Butzhammer, unterstützte auch 3. Bürgermeister Gerhard Kern die Siegerehrung. Zur Verteilung gelangten Hutabzeichen für alle, egal welche Positionierung erreicht wurde, außerdem für die drei Aktiven-Gruppen schön verpackt Speck und Brot. Gerhard Kern hatte eingangs in seinem Willkommensgruß namens der Gemeinde ebenfalls einen pauschalen Rundum-Dank zum reibungslosen Gelingen der Veranstaltung ausgesprochen. Nächstjähriger Ausrichter des Gemeindepreisplattelns ist der Trachtenverein „D`Mühlthaler“ Thundorf-Straß.
Eckehart Schlosser
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